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Willkommen beim Projekt Hoffnung. Wir planen, bauen und betreuen eine Grundschule in Cassolol im Nordwesten von Guinea-Bissau. Lesen Sie hier alles über Guinea-Bissau, die Lage vor Ort und wie Sie mit uns die Region um Cassolol und das Leben von fast 1.000 Menschen nachhaltig verändern können!

Guinea
Bissau

Guinea Bissau ist ein Staat in Westafrika und zählt nach dem Index der menschlichen Entwicklung zu den am geringsten entwickelten Ländern weltweit. Es belegt aktuell Platz 178 von 189 (Stand: 2018)

Die ehemalige portugiesische Kolonie hat etwa 1,9 Millionen Einwohner, wobei etwa 40 % der Bevölkerung Analphabeten sind.

Grund hierfür sind vor allem mangelnde Bildungseinrichtungen. Insbesondere in ländlichen Regionen besteht für Kinder aufgrund zu langer Schulwege und der Tatsache, dass sie oft arbeiten müssen um die Familie zu unterstützen, oftmals keine Möglichkeit eine Schule zu besuchen.

Zudem muss, sofern überhaupt eine Schule vorhanden ist, oftmals Schulgeld entrichtet werden, was den Zugang zu grundlegender Bildung für große Teile der Bevölkerung weiter erschwert.

Die durchschnittliche Dauer des Schulbesuches eines Erwachsenen liegt bei nur 2,8 Jahren.

Neben Korruption und Misswirtschaft hat das Land darüber hinaus mit dem internationalen Drogenhandel zu kämpfen. 

Ein unhaltbarer Zustand, der den Kindern und Familien einer ganzen Region die Perspektive nimmt, und die Probleme der Abwanderung und wirtschaftlichen Stagnation weiter verstärkt. Immer mehr Menschen suchen daher Ihr Glück in der Stadt oder im entfernten Ausland – mit allen bekannten Folgeproblemen.

Lesen Sie mehr dazu in unserem BLOG-Beitrag!

 

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unser Projekt Hoffnung

Schule als Ort der Zukunft! Ordentliche Ausstattung, fließend Wasser und Licht – In Guinea-Bissau leider immer noch die Ausnahme. 

Die einzige staatliche Schule im Umkreis von mehreren Stunden ist heruntergekommen und völlig überfüllt.

Geprägt von diesen Eindrücken beschlossen wir, an dieser Situation etwas zu ändern. Gemeinsam mit dem lokalen Ältestenrat berieten wir, wie wir die Schule zu einem Ort der Hoffnung und der Zukunft entwickeln könnten, um der gesamten Region nachhaltig Perspektive zu geben.

Wir errichten vor Ort eine Grundschule mit zahlreichen neuen Arbeitsplätzen, angeschlossener Werkstatt für Reparaturen und technische Ausbildungen, gratis Solarstrom sowie fließend Wasser für Schüler und die in der Umgebung lebenden Menschen.

Unser Augenmerk liegt dabei auf maximaler Wertschöpfung vor Ort sowie die ständige Einbindung der lokalen Bevölkerung. Denn in der Regel wissen die Betroffenen selbst am besten, was sie benötigen.

So beziehen wir zum Beispiel den Zement von einer Fabrik aus Guinea Bissau, die Ziegel werden durch Bewohner des Dorfes selbst vor Ort hergestellt. Sämtliche Fach- und Hilfskräfte rekrutieren wir, sofern möglich, aus der unmittelbaren Umgebung.

Auf diese Weise unterstützen wir die Wirtschaft in der Region und geben den Menschen dringend benötigte Arbeit sowie die Möglichkeit der Mitbestimmung bei diesem Projekt.

Misswirtschaft und Streik

Wir verstehen uns bei unserer Arbeit nicht als Kompetitor, sondern als Unterstützer der staatlichen Strukturen. Seit unserem Engagement in Cassolol unterstützen wir auch die staatliche Schule regelmäßig.

Kaum zu glauben: Aufgrund monatelang ausbleibender Lohnzahlungen wurde in Guinea-Bissau das gesamte Schuljahr 2021 bestreikt.

proneza sprang schnell und unbürokratisch ein und übernahm einen Teil der Lehrergehälter. Damit konnte der Schulbetrieb weitergehen, und das Schuljahr für Cassolol gerettet werden.

 

 

auf dem Foto: zwei Lehrer sowie der Direktor der staatlichen Schule mit Lukas Auer bei der Übergabe eines Dankesschreibens.

Ein ganzes Dorf packt mit an

Bei unserer Arbeit legen wir großen Wert auf die frühestmögliche  Einbindung der lokalen Bevölkerung.

Bei regelmäßigen Treffen werden gegenseitige Wünsche und Erwartungen geklärt, der Bedarf laufend erhoben und das Projekt stetig angepasst.

Dadurch erfahren wir großen Rückhalt und Unterstützung durch die Gemeinschaft, und erhalten im Gegenzug schon jetzt vor und während dem Bau zahlreiche Eigenleistungen: 

  • Bereitstellung eines kostenloses Grundstücks
  • Hilfe bei Rodung und Ebnung
  • Herstellung der Ziegel
  • Lieferung von Wasser, Sand und Muscheln (lokaler Kiesersatz) während dem Bau
  • Bereitstellung von Werkzeugen und Arbeitskraft

Dies zeigt den Willen und die Motivation der Gemeinschaf, schafft Verbindlichkeit und hilft uns jede Menge Kosten (und damit Ihre Spendengelder) zu sparen!

Baubeginn:

Von Januar bis März 2022 war es endlich soweit. Der Bau konnte starten und wir errichteten in Rekordzeit den Rohbau einer neuen Schule mit insgesamt 6 Räumen. Vier Klassenzimmer dienen künftig rund 170 SchülerInnen in zwei Schichten. Dazu gibt es ein separates Lehrerzimmer sowie ein Direktorenzimmer, welches ebenfalls als Bibliothek dienen wird. 

Zum Spatenstich waren Vertreter des Bildungsministeriums, des Innenministeriums, der Dorfgemeinschaft sowie ein Reporter des lokalen Radios anwesend. Dank unserem guten Kontakt zu den lokalen Autoritäten genießen wir großen Rückhalt und Unterstützung.

 

Ihre Unterstützung kommt an!

Mit nur 10 € im Monat werden Sie zum Chancengeber und tragen dazu bei, das Leben dieser Kinder nachhaltig zu verändern!

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