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Corona in Afrika

Der vergessene Kontinent

unser Team beim Verladen der Hilfsgüter

Während bei uns großzügige Hilfspakete und staatliche Unterstützungsmaßnahmen anlaufen, werden die Menschen in Afrika mit der COVID-19 Pandemie alleine gelassen. Staatliche Hilfe gibt es kaum, die meisten internationalen Organisationen können wie wir aktuell nicht anreisen oder wurden aus Sicherheitsgründen nach Hause zurückgeholt. Auch wenn aktuelle Fallzahlen und Statistiken nur schwer zu bekommen sind, können wir dank unseres Mitarbeiters vor Ort ein sehr gutes Bild über die Lage der Bevölkerung geben. Diese hat vor allem mit den wirtschaftlichen Folgen des globalen Lockdowns zu kämpfen. Überall im Land galten bzw. gelten strenge Ausgansbeschränkungen, das öffentliche Leben ist immer noch auf Sparflamme. Reisen ist nur eingeschränkt möglich und war zeitweise gänzlich verboten. Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren.

Wir haben uns daher entschlossen, eine Soforthilfe durchzuführen, um den Menschen in der Region Cassolol durch diese schwere Zeit zu helfen. Aufgrund der aktuell herrschenden Regenzeit sowie den Reiserestriktionen war dies mit besonderen Anstrengungen verbunden. Straßen sind unterspült, unser Transporter hatte zwei platte Reifen und musste einmal von einem Traktor aus dem Schlamm befreit werden.

Corona Soforthilfe

Spenden ohne Verwaltungskosten

Bei unserer Hilfslieferung haben wir uns wie immer an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert. Neben dringend benötigtem Reis stellt vor allem die für uns selbstverständliche persönliche Hygiene ein Problem dar. Ohne Strom und fließend Wasser ist ein regelmäßiges Händewaschen nur schwer möglich. Wasser muss jedes Mal mühsam aus dem Brunnen hochgezogen werden. Seil und Eimer werden dabei von allen Dorfbewohnern gleichermaßen benutzt. Ein regelrechter Hotspot für Corona-Übertragungen.

 

 

Unser Mitarbeiter Samuel hat zusammen mit Almamo und Thomas, einem befreundeten Auswanderer aus Hamburg, insgesamt

  • 1,2 Tonnen Reis
  • Schutzmasken
  • Seifenblöcke sowie eine
  • Wasch- und Hygienestation

nach Cassolol geliefert.

Das Team war 4 Tage lang unterwegs, und hat sich mit Thomas‘ VW-Bus mühsam seinen Weg in den Nordwesten des Landes gekämpft.

Am 27.08.2020 war es nach einer langen und strapazierenden Fahrt endlich soweit. Die Menschen fanden sich am zentralen Platz des Ortes zusammen, es wurden die Hilfsgüter übergeben und es erfolgte die Unterweisung in die Hygienestation. Mit Hilfe dieser Wasch- und Hygienestation ist es auch ohne fließendes Wasser möglich, sich kontaktlos die Hände zu waschen und zu desinfizieren. Die Station wird vor Ort in Guinea Bissau produziert, arbeitet äußerst wassersparend, ist robust und für den langfristigen Einsatz im Freien konzipiert.

 

Und das Beste: jeder für die Soforthilfe gespendete Euro ging zu 100 % an die Betroffenen –  die Verwaltungskostenquote lag bei diesem Projekt bei 0 %. 

Transparenz leben!

Laden Sie sich hier den kompletten Kostenplan inklusive aller Rechnungen und Belege im Original herunter. Denn unser Versprechen lautet: Ihre Hilfe kommt an!

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